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Endlich in Auckland
Unser Ziel ist erreicht, wenn auch unter Mühen: dicht an dicht gedrängt in der sogenannten „Karnickelklasse“ hat mein Knie sich nicht mehr strecken wollen. Doch ab diesem Augenblick hat sich die Freundlichkeit der Neuseeländer:innen gezeigt. Von angebotener Hilfe über netten Bemerkungen bis zu einer Freifahrt im Personenfahrzeug durchs Flughafengebäude (da ist einer richtig der Fahrtwind ins Gesicht geweht). Die Flughafenfrau hat es sich dann, zu Christianes großer Freude, auch nicht nehmen lassen, uns an allen Schlangen vorbeizuführen. Unsere Unterkunft passt zu uns, mit einem schönen Garten vor der Terrasse, und ich habe einen tollen Platz zum Blogschreiben gefunden.

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Die Zeit vor dem nächsten langen Flug

Ah, eine Wohltat: waagerecht in einem Bett zu liegen. Abends kann sich eine frei bewegen – Sicherheitskameras sind flächendeckend verbaut. Schon der Taxifahrer wies uns auf die gute Sicherheitslage hier im Land hin und dass es dadurch kaum Privatsphäre gebe. Bei unserer Ankunft hatten wir angenehme 31°/32° Grad, erstaunlicherweise recht trockene Hitze. Am nächsten Morgen hat es geregnet, die Luft schwer von Feuchtigkeit und unsere Fortbewegungsgeschwindigkeit um 100% gemindert. Nachmittags sind wir dann in einen monsunartigen Regen geraten, der uns glauben ließ, dass wir uns in einem subtropischen Dschungel befinden würden. „Little India“ ist ein altes, historisch gewachsenes Viertel, bestehend aus flachen Häusern, vielen Geschäften und Gerüchen wie aus einer anderen Welt. Und trotzdem ist Singapur vertrauter, als wir uns dies vorgestellt hätten. Vieles ist sehr britisch und die gemeinsame Sprache Englisch – auch wenn beispielsweise Ansagen meist in vier Sprachen gemacht werden (Englisch, Malaiisch, Mandarin und Tamil). Wasserfall so gesehen am Flughafen:





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Singapur
So, unsere erste Etappe haben wir erreicht – Singapur. Wir konnten erst mit Verspätung von Berlin los, da einem Mitreisenden eine Flüssigkeit aus einem der Fächer über ihm auf den Kopf tropfte, was die Besatzung etwas in Aufruhr versetzte, sich aber letztendlich als brauner Softdrink einer bekannten Getränkemarke herausstellte. Als wir heute am Nachmittag (sechs Stunden in Eurer Zukunft) endlich all unsere Körperteile wieder eingesammelt hatten, nach einer langen Nacht in der Economy-Klasse, sind wir in die Stadt und in unser Hotel gefahren. Dieses bringt ihre Gäste kurioserweise mit einer Rolltreppe ins obere Stockwerk. Hier noch einige Eindrücke:


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Morgen geht es los

Jetzt wird es wirklich langsam ernst – die Spannung und Aufregung steigt. Morgen erst nach Frankfurt, dann 12 1/2 (zwölfeinhalb!) Stunden nach Singapur, wo wir uns einen Tag ausruhen. Wir fliegen der Zukunft entgegen und werden dann älter sein, als wir es hier gewesen wären.
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Eine Reise ans andere Ende der Welt
Noch ist alles ruhig, aber in schnellen Schritten nähern wir uns dem Beginn unseres Abenteuers. Klar, eine könnte sagen, dass wir in ein Land reisen, das Europa nicht unähnlich ist, aber trotzdem… es wird aufregend werden. Und noch gibt es viel zu tun. Bis bald…