
Was wäre eine Reise nach Neuseeland ohne einen Besuch vom Auenland (the shire) und Hobbingen? Der Schauplatz des Beginns der Reise ist liebevoll mit Details versehen, die diesen Ort so schön erscheinen lassen (aufgehangene Wäsche, Pfeife und Zeitung,…).

39 Hobbithöhlen wurden in diese hügelige Landschaft gebaut, in unterschiedlichen Größen. Manchmal um den Größenunterschied zwischen Hobbits und Gandalf, dem Zauberer, zu zeigen, dann sind die Höhlen viel kleiner. Oder um das Hineingehen zu filmen, dann sind die Höhlen in üblicher Höhe. Beim Öffnen einer Tür ist es so, als ob eine/r in einen leeren begehbaren Kleiderschrank treten würde. Die Innenaufnahmen wurden im Studio gemacht.

Bilbo Beutlins Hobbithöhle, mit Blick über Hobbingen und den Festplatz. Und in der Taverne zum grünen Drachen konnten wir einen Apfelcidre trinken. Gleich mehrere Filmszenen erstehen vor dem inneren Auge und haben das Auenland lebendig werden lassen.

Nach der hügeligen sanften Landschaft sind wir weiter nach Waitomo gefahren (worden) und haben uns in die Unterwelt begeben – Tropfsteinhöhlen aus Kalkstein, die tief in die Erde reichen und die sich beim letzten größeren Erdbeben Anfang des Jahres als erdbebensicher herausgestellt haben. Am unteren Ende befindet sich Wasser, ein Flüsschen vielleicht, wo wir in ein Boot gesetzt worden sind und bei völliger Dunkelheit einem wahrhaft magischen Schauspiel beiwohnen durften. Tausende von Glühwürmchen erhellen die Decke – sind es weniger, dann ist es, als ob eine/r den Sternenhimmel betrachtet. Rücken die glühenden Würmchen mehr zusammen, dann scheint es, als ob sich ein Blätterbaldachin schützend über eine/n legt und das erste Dämmern Licht hineinbricht.

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