
Jetzt haben wir Auckland verlassen und sind mit dem Auto drei Stunden nach Süden gebraust. Dabei haben wir Teile des Auenlandes durchquert, Landschaft mit sanften grünen Hügeln, auf denen friedlich Kühe grasten. Die Sonne strahlte über diese Idylle, um Minuten später von dunklen, sich am Himmel aufbauschenden Wolken und pladderndem Regen verdrängt zu werden. So stark der Regen, dass selbst die Neuseeländer:innen langsam und auf der linken Seite gefahren sind.

Wegen der langen Strecke haben wir uns für eine Nacht in ein kleines, wirklich bezauberndes Motel eingebucht. Rotorua ist bekannt für seine Schwefelquellen, durch die Gegend zieht ein Hauch von vor sich hin gammelnden Eiern (Schwefelwasserstoff). In dieser Stadt, auch Sulphur-City genannt, zeigt uns die Erde, dass sie einen flüssigen Kern hat, denn überall brodelt und dampft es aus dem Boden heraus. Rotorua liegt in einer Vulkanzone, in der Brüche in der Erdkruste verlaufen.

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