
Wir sind zur Westküste Aucklands aufgebrochen, nach Piha an der tasmanischen See. So heißt der Pazifik zwischen Australien und Neuseeland. Der Weg dorthin abenteuerlich: enge Straßen, die sich kurvenreich durch dichten Wald winden. Ein ständiges Auf und Ab. Auffahrten zu Grundstücken gelinde gesagt erstaunlich, mit Steigungen von 40° bis 60° Grad. Wenn ein Auto zu langsam fährt, ist es üblich, dass es an der nächsten Möglichkeit links ausschert, um die nachfolgenden Autos durchzulassen. Das Meer strahlte eine große Ruhe aus, flache stetige Wellen strandeten an. Die Kraft des Ozeans ließ sich mit steigender Flut jedoch immer mehr erahnen. Schwimmen und Baden waren nicht erlaubt, ein paar mutige Surfer:innen gab es dennoch, die sich in die abendlichen Fluten stürzten. An dem – leider durch gesperrte Straßen nicht erreichbaren – Nachbarstrand von Karekare ist der Film „Das Piano“ gedreht worden, ein langer verlassener Strand mit sich in unterschiedlichen Höhen brechenden Wellen.























