Ein Land, so fern


Ökomarkt und andere Streifzüge

Gar nicht weit von unserer Unterkunft sind wir auf einem kleinen Platz „Fitzroy Gardens“ an der El Alamein Fontaine einkaufen gegangen, immer samstags Organic Food Market. Vieles aus biologischem Anbau, beim Gözleme King waren wir uns aber nicht ganz sicher. Bei strahlendem Sonnenschein wurden Bänke, Treppenstufen und Rasen zum Sitzen genutzt und dabei leckeres Essen verputzt. Neben Tauben und Möwen bevölkern noch andere Vögel die Stadt.

Dieser nennt sich Australischer Ibis und läuft einer/m tatsächlich auf dem Bürgersteig zwischen den Füßen herum. Obwohl es in Sydney ungleich wärmer als in Auckland ist, kleiden sich die meisten Leute so, wie es unserem Kalt-Wärme-Empfinden entspricht. Wir konnten noch keine Flip-Flop-Träger:innen entdecken.

Auf dem Weg zur Fanzone, um das Spiel um Platz 3 (zwischen Schweden und Australien) zu schauen, haben wir unterschiedliche Orte gekreuzt, lange Alleen, Parks, Nebenstraßen im englischen Stil. Mehrere tausend Menschen haben sich vor den großen Leinwänden eingefunden. Der Boden wurde mit Plastik-Steck-Platten belegt und die Leute haben Decken und Tücher ausgebreitet, um das Spiel verfolgen zu können. In der Sonne machte es den Eindruck, als ob ein riesengroßes Picknick veranstaltet würde.

Als es dann dunkel wurde und das Spiel begann, saßen wir bei 14 Grad im australischen Winter draußen auf dem Boden und haben die Matildas leider verlieren sehen müssen. Trotzdem ist alles fair geblieben und die schwedischen Fans konnte sich sicher über den Sieg ihres Teams freuen.

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