
Heute gab es viel zu laufen, zu schauen, zu genießen, zu entdecken und zu fahren. Von Paihia sind wir zu den Haruru Falls gefahren, der Beginn einer kleineren Wanderung.

Auf und ab durch üppige Vegetation, an Baumfarnen entlang, manchmal einen Blick auf das Flussdelta erhaschend, aus dem sich das Wasser gerade zurückgezogen hat. Begleitet von einigen Hühnern, die uns ein Stück des Weges wiesen, haben wir noch andere Wildvögel sehen können.

Durch die Zweige und Blätter konnten wir eine Kolonie schwarz-weißer Kormorane entdecken, auch Elsterscharben genannt. Sogar ein Kingfisher/neuseeländischer Eisvogel flog vorbei.

Und am Ende unseres Weges führte uns ein Holzsteg durch einen Mangrovenwald, der sonst kaum zu betreten ist.

Dieser wundervolle Blick über die Bay of Islands findet sich bei Waitangi. Dieser Ort spielt eine grundlegende Rolle für den Staat Neuseeland, weil hier 1840 der Friedensvertrag zwischen den einflussreichsten Häuptlingen der Maori und der britischen Krone geschlossen wurde. Auf den Treaty Grounds wurde damals die „Quasi“-Verfassung des heutigen Neuseelands geschaffen.

Und noch einmal Hundertwasser: In Whangarei haben wir einen Abstecher ins (schon gestern erwähnte) Museum gemacht, das nach seinem Wunsch eine eigene Galerie ausschließlich für Maori-Künstler:innen geschaffen hat. Hundertwassers ökologische Ideen sind beispielsweise in einem Dachgarten umgesetzt worden.

Nach all diesen Eindrücken sind wir am Abend ins Stadion geeilt, um uns das spannende Halbfinale zwischen Spanien und Schweden anzuschauen. Die Zuschauer:innen sind jubelnd aufgesprungen, als Spanien das erste Tor schoss. Um dann dasselbe für die Schwedinnen zu tun, als diese den Ausgleich erzielten. Beim 2:1 für Spanien brodelte das Stadion, um dann die spanische Torhüterin auszubuhen, als diese Zeit herausschinden wollte. Verstehe dieses Publikum, wer wolle!
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