
Diese Nacht sind wir aufgewacht vom Rauschen der Blätter (bzw. der Äste bzw. der gesamten Baumkrone) und vom Prasseln des Regens auf unser Dach. Das Wetter ist, einfach zusammengefasst, feucht. Kein Wunder also, dass der Dschungel gedeiht und der Regenwald seinem Namen alle Ehre macht. Es wechselte von sintflutartigen Regenfällen zu Hagelschauern und dann zu strahlendem Sonnenschein.

Und wieder zurück im großen Stadtpark, in der Auckland Domain (Pukekawa), in einer Art botanischen Anlage, dem Wintergarten. Zwei wundervolle alte Gewächshäuser, die gerade mit hunderten blühenden Pflanzen bestückt worden sind, die Lust auf Wärme und wilde Farbenpracht machen.

Hier ein Augenblick Zwischenregenzeit am Auckland Museum – im Hintergrund brauen sich jedoch schon wieder die nächsten dunklen Wolken zusammen. In diesem wird viel zu Auckland und Maori, der Geschichte ihrer polynesischen Vorfahren und auch zur Natur, inklusive der seismischen Tätigkeiten der Vulkankegel ausgestellt. Unter anderem von Malaysia, den Philippinen oder auch Papua-Neuguinea aus sind die Polynesier vor Tausenden von Jahren, sozusagen Insel für Insel, in den pazifischen Raum gesegelt und haben Fiji, Samoa, Tonga, die Osterinseln, die hawaiianischen Inseln und zu guter Letzt Neuseeland (oder auch Aotearoa) entdeckt und besiedelt. In diesem Raum gibt es verschiedene Sprachen, die verwandt sind und gemeinsame Worte bzw. Wortursprünge haben.
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